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Tuesday, August 30, 2016

Fossilfund: Südelefant, Steppen- oder Wollhaarmammut?

 Der Stoßzahn wird vorsichtig freigelegt und für die Bergung vorbereitet.














Der Stoßzahn wird vorsichtig freigelegt und für die Bergung vorbereitet. 
Bild: APA/NHM WIEN/URSULA GÖHLICH   ----------Die Presse.com  29. August 2016

Noch rätseln die Forscher, zu welcher Art von Mammut die zwei Stoßzähne und die Wirbelknochen gehören, die auf der Autobahnbaustelle im Bezirk Mistelbach gefunden wurden.
  (DiePresse.com)
So selten kommt es gar nicht vor: Zirka die Hälfte aller fossilen Skelettfunde in Österreich werden rein zufällig entdeckt. Das gilt auch für jenen, der sich – wie nun bekannt wurde – Mitte August in der Nähe von Bullendorf (Bezirk Mistelbach, Niederösterreich) ereignete. Bei Vorarbeiten für den Bau der Verlängerung der Nordautobahn A5 sah ein Experte der Geologischen Bundesanstalt, die routinemäßig solche Baustellen untersucht, etwas aus dem Hang hervorblitzen: die Spitze eines Mammutstoßzahns.

In einer mehrtägigen Notgrabung durch das Team der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums (NHM) wurden – mit Hilfe eines Asfinag-Baggers – dann zwei mächtige, zirka 2,5 Meter lange Stoßzähne und einige Wirbelknochen geborgen. Zu welcher Art von Mammut sie gehören, ist aber noch ungewiss.
In Frage kommen für Ursula Göhlich, Paläontologin und Expertin für fossile Elefanten im NHM, drei verschiedene:
1. Die spektakulärste und älteste Variante wäre ein Südelefant. Er war de facto unbehaart und lebte vor drei Millionen bis 700.000 Jahren in ganz Eurasien, hatte eine Schulterhöhe von fünf Metern und wurde bis zu acht Tonnen schwer.
2. Ähnlich groß, aber jünger und etwas behaarter wäre Option Nummer zwei: das Steppenmammut (1,7 Millionen bis 500.000 Jahre).
3. Möglich wäre drittens auch, dass die Knochen zu einem „klassischen“ Mammut gehören, dem zotteligen Wollhaarmammut. Es lebte in unseren Breiten vor 150.000 bis 15.000 Jahren. Es war mit einer Schulterhöhe von 2,5 Metern und einem Gewicht von bis zu 6 Tonnen deutlich kleiner.
APA/NHM WIEN/URSULA GÖHLICH Das Paläontologen-Team des Naturhistorischen Museums Wien bei der Bergung eines der Stoßzähne. Der Fund wurde mit Gips ummantelt.Bild vergrößernDas Paläontologen-Team des Naturhistorischen Museums Wien bei der Bergung eines der Stoßzähne. Der Fund wurde mit Gips ummantelt. / Bild: APA/NHM WIEN/URSULA GÖHLICH 
Warum die Identifikation so schwierig ist? „Weil die Backenzähne fehlen. Die braucht man, um die Mammuts zu unterscheiden“, sagt Göhlich. DNA-Proben sind bei nicht tiefgefrorenen, so alten Tieren übrigens sinnlos. Aufschluss über das Alter können aber die Sedimentablagerung rund um das Skelett geben. Die Fundstücke selbst sind sehr empfindlich – vor allem die Stoßzähne. Die würden „förmlich explodieren“, wenn sie an der Luft trocknen, so Göhlich. Für den Transport wurden sie in Gipsbandagen, die feucht gehalten werden müssen, eingewickelt. Im NHM werden sie zum Präparieren in eine „Art flüssige Kleberlösung“ eingelegt. Erst dann startet die wissenschaftliche Untersuchung. Welche Art es letztlich ist, wird man erst in einigen Monaten wissen.

„Eine große Sache“

Die Stoßzähne und Knochen werden Teil der Sammlung des NHM, die nicht öffentlich zugänglich ist – außer bei „Hinter den Kulissen“-Führungen. Eine solche ist für November geplant. Hier sollen die Stoßzähne bereits zu sehen sein. Funde von Mammutskeletten gab es in Österreich immer wieder, ein vollständiges wurde nie entdeckt, nur Teile. Insofern seien die beiden gefundenen Stoßzähne „eine große Sache“, sagt Göhlich.
APA/NHM WIEN/URSULA GÖHLICH Um welche Mammut-Art es sich handelt, muss erst geklärt werden.Bild vergrößernUm welche Mammut-Art es sich handelt, muss erst geklärt werden. / Bild: APA/NHM WIEN/URSULA GÖHLICH 

Saturday, September 27, 2014

Will Woolly Mammoths Once Again Roam the Earth?


Mammuts sind vor 10000 Jahren ausgestorben. Das heißt, sie haben vor langer, langer Zeit gelebt und jetzt leben sie nicht mehr. Aber wir können noch Mammuts sehen: in Trickfilmen (“IceAge”), auf Zeichnungen, in Museen, in Spielzeugeschäften (als Stofftier) und auch auf der Straße (siehe Foto)! Es gibt sie nur nicht in echt! Aber man hat ihre Knochen gefunden – zum Beispiel in Sibirien –  und auch ganze Körperteile, die im Eis gefroren waren. Japanische Wissenschaftler versuchen nun, Mammuts zu klonen – aus der DNS eines Kadavers, der im Eis gefunden wurde. Hier findet ihr dazu einen Zeitungsbericht: “Das Mammut soll auferstehen“.   HIER BEI SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ZU FINDEN.


Klonen Das Mammut soll auferstehen


Japanische Wissenschaftler wollen eine seit 10.000 Jahren ausgestorbene Tierart klonen: Das Mammut. Die DNS stammt von einer russischen Eismumie, austragen soll den urzeitlichen Nachwuchs ein Elefant. 


Sie wollen zwar keine Dinosaurier wieder zum Leben erwecken - aber dafür ein anderes, seit 10.000 Jahren ausgestorbenes Tier:  Japanische Wissenschaftler planen, in fünf bis sechs Jahren ein Mammut zu klonen  (2016-17).

UNEARTHED FROZEN WOOLY MAMMOTH AT JARKOV MAMMOTH SITE IN SIBERIA Bild vergrößern    Reste eines Mammuts im Eis Sibiriens: Aus dem Gewebe eines solchen Tieres wollen japanische Wissenschaftler Erbgut gewinnen und ein Mammut klonen. (Foto: Reuters)
"Die Vorbereitungen sind abgeschlossen", sagte Forschungsleiter Akira Iritani der Zeitung Yomiuri Shimbun.   Im Sommer soll sein Team Gewebe (web)  aus dem im Eis eingeschlossenen Kadaver eines Mammuts aus einem russischen Labor erhalten.  Später wollen die Forscher (researchers) Mammut-Zellkerne (stem cells) in eine Elefanten-Eizelle einpflanzen, um den Embryo dann einer Elefantenkuh einzusetzen.  (Die Elefanten sind die nächsten heute lebenden Verwandten des mit dem Ende der Eiszeit ausgestorbenen Mammuts.)
 
Das Team wird sich auf die Arbeit des japanischen Wissenschaftlers Teruhiko Wakayama stützen, dem es gelungen ist, tote und seit 16 Jahren eingefrorene Mäuse zu klonen. Iritani rechnet damit,
"Falls es gelingt, werden wir seine Lebensbedingungen und seine Gene studieren, um unter anderem verstehen zu können, warum es ausgestorben ist", sagte der emeritierte Professor der Kyoto-Universität.

Mammutfunde wurden zu mehr als 80 Prozent im Permafrostboden im östlichen Sibirien gemacht. Das japanische Team arbeitet mit einem russischen Mammut-Experten und zwei US-Spezialisten für Elefanten zusammen.

Na, ja.  Wir aber wollen mit diesem Mammut auf dem kleinen Foto Deutsch lernen

 
Denn dieses Mammut macht Werbung!     (This Mammoth is marketing/advertising something.)
           Wofür?     
         Für einen Zoo?
         Oder für eine Zoohandlung? 
         Für ein Museum?  
         Für einen Kinofilm?
         Für einen Zahnarzt?  

Wofür kann ein Mammut werben?  Und was kann dieses Mammut  “sagen”?   

Wir suchen einen kreativen Satz!

Und für die Kenner und Spezialisten: In welcher Stadt steht dieses Mammut?

Schreib doch deine Ideen unten als Kommentar!  (Write your advertising suggestions below!)