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Sunday, September 22, 2013

Merkel triumphiert, FDP raus, Hoffnung für AfD schwindet

Frau Merkel mit ihrem Mann, Professor Doktor Joachim Sauer 

(Schau auch Frau Merkels Halskette mal an!)
DIE WAHL, 2013
       Hier sind die Erwartungen (Expectations):            


Und die Ergebnisse (Results)?

Monday, September 16, 2013

National Elections in Germany: Sept 22 2013

Which party might you support?
 TRY THIS WAHL-O-MAT !

Once you answer 38 brief questions regarding current issues, you'll be led to the party closest to your  leanings.  Let us know!

Here are some of the questions, with a few vocab notations:

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A.  stimme zu          B.  neutral          C.  stimme nicht zu        [D.  These überspringen = skip topic]


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_ _ _ _ 1. Mindestlohn  (nat’l-  universal -  minimum wage)  Es soll ein gesetzlicher flächendeckender Mindestlohn eingeführt werden.

_ _ _ _ 2. Betreuungsgeld  Eltern, deren (whose)  Kinder nicht in die Kita (pre-school) gehen, sollen ein Betreuungsgeld ($$$$$) erhalten.

_ _ _ _ 3. Tempolimit   Generelles Tempolimit auf Autobahnen!

_ _ _ _ 4. Euro Deutschland soll den Euro als Währung (currency)  behalten.

_ _ _ _ 5. Strompreis  (price of electricity)  Der Strompreis soll vom Staat stärker reguliert werden.

_ _ _ _ 6. Videoüberwachung                         (extended)
Die Videoüberwachung im öffentlichen Raum soll ausgebaut werden.

_ _ _ _ 7. Mindestgehalt
Es soll in der BRD ein fest gestelltes Mindestgehalt geben

_ _ _ _ 8. Getrennter Schulunterricht  (Separated school classes by culture) Alle Kinder sollen ungeachtet ihres kulturellen Hintergrundes gemeinsam unterrichtet werden.

_ _ _ _  9.  Spitzensteuersatz -- (Taxes for those in the top bracket) soll erhöht werden.

_ _ _ _ 10. NATO-Austritt   Deutschland soll aus der NATO austreten (depart) !

_ _ _ _ 11.  Kohlekraft (coal power) Kein  Neubau von Kohlekraftwerken!

_ _ _ _ 12. Pille danach  (“morning after pill”)  soll rezeptpflichtig bleiben.

_ _ _ _ 13.  Flüchtlingspolitik:  (more refugees)  Mehr aufnehmen!

_ _ _ _ 14.  Parteienverbot   Verfassungswidrige  (unconstitutional) Parteien sollen weiterhin verboten werden dürfen.

_ _ _ _ 15. Staatliche Unterstützung von Studierenden  soll unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt werden.   (student support payments should not be tied to parent incomes)

_ _ _ _ 16. Frauenquote    In Aufsichtsräten  (Bd/Gov’s.) und Vorständen von Unternehmen (corporate management)  soll eine gesetzliche Frauenquote gelten (apply; be in force).

_ _ _ _ 17. Rente mit 67 (Retirement age)  Senken wir es wieder auf 64-65.  

_ _ _ _ 18. Rüstungsexporte  (armaments) sollen verboten werden.

_ _ _ _ 19. EU-Beitritt (inclusion) der Türkei  soll eingesetzt werden.

_ _ _ _ 20. Kirchensteuer  Der Staat soll weiterhin für Religionsgemeinschaften Kirchensteuer (Church-Tax)  einziehen (diminish).

_ _ _ _  21. Bürgerversicherung  Alle sollen in gesetzlichen Krankenkassen versichert (health insurance) sein müssen.

_ _ _ _ 22. Adoptionsrechte für Schwule und Lesben (gay and lesbian)
Alle dürfen ein gemeinsames Adoptionsrecht erhalten.

_ _ _ _23. Vorratsdatenspeicherung (data preservation) Kommunikations-daten (z.B. Telefon, Internet) ohne konkreten Anlass (cause) nicht zu speichern!

_ _ _ _ 24. Mietpreisbremse  (rent prices) Bei Neuvermietungen soll der Mietpreis nur begrenzt angehoben (limited raises) werden dürfen.

_ _ _ _ 25. Doppelte Staatsangehörigkeit  (Dual citizenship) Volljährige deutsche Staatsangehörige sollen keine weitere Staatsangehörigkeit besitzen dürfen.

_ _ _ _  26.  Pkw-Maut  (charge to use Autobahn) Die Nutzung von Autobahnen 

 





Tuesday, November 6, 2012

SPIEGEL an den USA • What do others see when they look our way?

->  Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir bei GAPP unsere Freundschaften in Deutschland entwickelt haben.  
In anderen deutschen Ecken gibt es andere Realitäten über uns.  
 Hier schreibt ein Jakob Augstein über Amerika als Land ins Krise.... 

(I'd say that it's valuable that we are developing German friends through our GAPP-Exchange.  In other corners of Germany, there are other realities.  
Here, in one of Germany's foremost publications, the Mirror--Spiegel-Jacob Augstein writes about our country as a land in crises...)

Aufräumen nach dem Sturm: Hightech für die Eliten, Entwicklungsland für den Rest
(USA cleans-up after the storm:  High tech is for the Elites; developing nation --3rd world country -- status for the others)

Romney als Kandidat der Reichen und Obama als Kandidat des Volks
 - die Deutschen neigen dazu, die US-Wahl als eine zwischen Gut und Böse zu sehen. 
Das ist ein Irrtum  (folly)
Egal (Regardless) wer Präsident ist, in Amerika herrscht der totale Kapitalismus. 
Er (= der totale Kapitalismus) hat die Macht (power), das Land zu zerstören (to destroy).

(While we saw in a previous post that Romney had only 4% of the German vote, here Augstein states that it won't matter which candidate is President.  
As a land of total capitalism, that's exactly what our downfall is.  Capitalism has the power to destroy.)

What do you make of Augstein's criticism of our infrastructure?

(Summary:)  THE USA has a military focus,  having developed a weapon, which can reach and destroy any point on earth inside an hour,  while regular citizens live as if in a developing nation, with power cables stringing from poles -- and thus in harms way,  as Sandy has demonstrated.

ORIGINAL:   Die amerikanische Armee entwickelt eine Waffe, mit der innerhalb einer Stunde jeder Punkt der Welt erreicht - und zerstört - werden kann. Gleichzeitig hängen in Brooklyn, Queens und New Jersey die Stromkabel an Holzpfeilern über der Straße. Der Sturm hat sie fortgerissen, wie in vielen Orten an der Ostküste, und Millionen Menschen sind ohne Strom. Das ist Amerika: Hightech für die Eliten. Entwicklungsland für den Rest. Kein Land hat mehr Nobelpreisträger hervorgebracht als die USA. Aber in New York mussten Krankenhäuser evakuiert werden, weil die Notstromaggregate nicht ansprangen.

Below, Augstein states that our investments indicate that it isn't necessary to protect (-- invest in the protection of--) public hospitals and private dwellings.  Only the Elite Class counts, and it has made government lame;  the fate of capitalism.

Below is the entire article.

The final paragraph sums up Augstein's view:

The downfall of America has begun.  It might be that it's not too late to rescue her, but no such effort is being made.

Wer das für einen Widerspruch hält, hat nicht begriffen, dass Amerika das Land des totalen Kapitalismus ist. Für dessen Funktionieren sind öffentliche Krankenhäuser nicht notwendig und die Energieversorgung privater Haushalte auch nicht. Die Eliten verfügen über ihre eigene Infrastruktur. Der totale Kapitalismus hat die amerikanische Gesellschaft zerfallen lassen und die Regierung gelähmt. Das Schicksal Amerikas ist kein Betriebsunfall des Systems. Es ist seine Konsequenz.
Obama konnte daran nichts ändern. Romney würde daran nichts ändern. Europa irrt, wenn es die Wahl zwischen den beiden als eine Wahl zwischen Gut und Böse betrachtet. Und eine "Richtungswahl", wie in manchen Zeitungen zu lesen, ist dies gewiss nicht.

Präsident ohne Macht
 
Romney, der schwerreiche Investmentbanker, und Obama, der kultivierte Menschenrechtsanwalt, sind zwei Gesichter eines politischen Systems, das mit Demokratie, so wie wir sie verstehen, nicht mehr viel zu tun hat. Zur Demokratie gehört die Wahl. Aber eine Wahl haben die Amerikaner gar nicht. Obama lieferte den Beweis. Als er vor fast vier Jahren sein Amt antrat, schien das wie ein amerikanischer Neuanfang. Aber das war ein Missverständnis. Obama hat das Lager in Guantanamo nicht geschlossen, er hat die Immunität der mutmaßlichen Kriegsverbrecher aus der Bush-Administration nicht aufgehoben, er hat die Finanzmärkte nicht reguliert, und vom Klima war im Wahlkampf kaum mehr die Rede. Das Militär, der Apparat, die Banken, die Industrie - gegen ihre Macht ist alle Macht des Volkes nichts, und gegen sie ist auch der Präsident ohnmächtig.
Vermutlich ist es so, dass Obama mehr wollte aber nicht mehr konnte. Doch welche Rolle spielt das?
Wir wollen glauben, dass Obama an den Rechten im eigenen Land gescheitert ist. Und tatsächlich: die Fanatiker, von denen Mitt Romney sich abhängig gemacht hat, haben alles über Bord geworfen, was den Westen ausgezeichnet hat: Wissenschaft und Logik, Vernunft und Mäßigung oder einfach Anstand. Sie hassen die Schwulen, die Schwachen und den Staat, sie unterdrücken die Frauen und verfolgen die Einwanderer, und ihr Abtreibungsmoralismus macht auch vor den Opfern von Vergewaltigung nicht halt. Sie sind die Taliban des Westens.

Für Europa ist es egal, wer die Wahl gewinnt
 
Aber sie sind das Symptom des amerikanischen Scheiterns. Nicht seine Ursache. In Wahrheit haben in den USA weder die Idealisten der Demokraten noch die nützlichen Idioten der Tea Party Macht über die Verhältnisse.

Aus europäischer Sicht ist es gleichgültig, wer diese Wahl gewinnt. Für uns zählt die amerikanische Außenpolitik. Und da ist Obama keine Taube und Romney kein Falke. Der amtierende Präsident führt seine Kriege zwar lieber mit Drohnen als mit Truppen. Aber den Opfern dürfte es egal sein, ob sie von Menschen oder Maschinen getötet werden. Der Herausforderer seinerseits wird trotz allen Geredes nicht an der Seite Israels in einen Krieg gegen Iran ziehen, den sich die USA nun wirklich nicht mehr leisten können.

Ohnehin ist es falsch, die Republikaner als Partei des Krieges zu bezeichnen und die Demokraten als Partei des Friedens - oder gar als linke Partei. Es waren die Demokraten Harry S. Truman, John F. Kennedy und Lyndon Johnson, die in Korea und Indochina Kriege begonnen haben. Und es waren die Republikaner Dwight D. Eisenhower und Richard Nixon, die diese Kriege beendeten. Und Ronald Reagan, der aus der Sicht europäischer Linker gleichzeitig für das Böse und das Lächerliche der amerikanischen Politik steht, war nach den Maßstäben, an die wir uns inzwischen gewöhnt haben, ein friedlicher Mann. Er hat nur Grenada erobert.

Die Wahrheit ist, dass wir Amerika nicht mehr verstehen. Wenn wir von Deutschland aus dorthin blicken, von Europa aus, sehen wir eine fremde Kultur. Das politische System ist in der Hand des Kapitals und seiner Lobbyisten. Die Checks and Balances haben versagt. Und eine perverse Mischung aus Verantwortungslosigkeit, Profitgier und religiösem Eiferertum beherrscht die öffentliche Meinung.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums hat begonnen. Es kann sein, dass ihn die Amerikaner trotz aller Mühe nicht aufhalten können. Aber sie versuchen es nicht einmal.






Sunday, November 4, 2012

Die Wahl und die Deutsche Politik

A.  Voting in GermanyA GAPPer  responsed to these questions :

1.  Are Germans required to show a proper ID in order to vote?

"There are lists of voters living in each constituency. Six weeks before election day each voters is notified by a special form. Usually it is enough to bring this form to the polling station in order to vote. It is advisable to bring your identity card (Personalausweis) though, because sometimes they
will ask you to show it. [As every German above the age of 16 is required to have a Personalausweis, there is no problem in taking it along."]

2.  Do Germans display political yard signs?

"German homeowners never display their political leanings in public!  Never! They hardly ever speak about how they vote outside their circles."


B.  Results of poll of 1,051 citizens contacted from 29. -31. Okt:   
 Am Mittwoch veröffentlicht (published) die Meinungsforschungsinstitut  (the OPINION RESEARCH INSTITUTE): YouGov -- im (as (contracted by TIME-ONLINE) „Zeit online“   

1.  Obama kam auf 85 %.
2.  Sein Herausforderer (challenger) Mitt Romney würde nur 4 % der Stimmen erhalten.
3.  60 % der Befragten werteten Obamas bisherige Politik als überwiegend positiv.
4.  Lediglich 4 % ziehen eine überwiegend negative Bilanz, 33 % haben keine Meinung.
5.  Von der Wiederwahl Obamas sind 76 % der Deutschen überzeugt.
6.  Nur 8 % räumen Romney die besseren Chancen ein.       

-->  Findest du es interessant, dass die Ergebnisse  (results)  anders sind (are different) , als in den USA?