Genau jetzt ... manchmal zu früh, manchmal zu spät
Hier im Video sehen wir Nena mit ihrer Tochter (Larissa, 24) und auch ihrer Mutter (Ursula Grieben,74). Das finde ich schön. --rsb
REFRAIN:
Vielleicht ist es zu spät
Vielleicht ist es zu früh
Vielleicht ist es genau jetzt ://
Genau jetzt
Ein Moment
Zwei Personen
Eine Seele
Ein Herz
Zwei Personen
Ein Moment
Zwei Meinungen
Ein Ende
Manchmal sind zwei Eins
Und manchmal sind zwei Zwei
Manchmal heisst es "Hallo"
Und manchmal heißt es "Bye bye"
Bye bye
REFRAIN
Genau jetzt
Im Moment
Was Morgen kommt weiß keiner
Leb jetzt im Moment
Wenn du auf die Fresse fällst steh auf und
Lauf weiter
Der Moment in dem es entsteht
Der Moment in dem es zerfällt
Der Moment wo ein Fremder ein Freund wird
Oder ein Freund so fremd
So fremd
REFRAIN
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Friday, September 30, 2016
Friday, January 2, 2015
Tim Bendzko singt: Am seidenen Faden .. (On a silken Thread)
--- Welche Rolle spielt der alte Mann?
Songtext:
Es dreht sich alles nicht im Kreis, das ist nur der Wind,
der dich in den Wahnsinn treibt,
dich aufreibt, wie ein Sandkorn in den Fängen der Zeit.
Das habe ich alles schon gesehen,
passiert es noch einmal.
Tut es wieder so weh,
ich versuche einfach dieses Mal nicht hinzusehn.
Vielleicht kommt dann kein Winter mehr,
ich will keine Winter mehr. (der Winter; die Winter) Vielleicht kommt dann kein Winter mehr,
ich will keine Winter mehr. (I want no more winters.)
CHOR Und jeder Atemzug, hängt am seidenen Faden,
nur solang bis wir da sind.
Und jeder Atemzug, folgt dem roten Faden,
nur solang bis wir da sind.
Was bleibt mir übrig, ich kann das nicht ignorieren.
Der Schein trügt nicht, ich darf nicht die Kontrolle verlieren.
Irgendwas muss mich doch aus dieser Leere führen.
Ich laufe meinen Spuren hinterher,
vielleicht kommt dann kein Winter mehr.
Ich laufe meinen Spuren hinterher,
ich will keine Winter mehr.
CHOR
Das alles hängt am seidenen Faden.
Und wird gelenkt, vom seidenen Faden.
CHOR
Ich will keine Winter mehr.
Ich will keine Winter mehr.
Ich will keine Winter mehr.
Ich will keine Winter mehr.
Friday, April 25, 2014
Marteria singt OMG -- O mein Gott, dieser Himmel
Früher im Blog sahen wir Marteria, als er mit seinem Paar Cheerleaders im Büro alles verkehrt machten (Lied: KIDS).
Hier... mit Songtext dabei!
Hier früher (juli 2011) findet man sein Lied mit Peter Fox, Sekundenschlaf
HIER IST DIE BLOGPOST WIEDER
Hier... mit Songtext dabei!
Hier früher (juli 2011) findet man sein Lied mit Peter Fox, Sekundenschlaf
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Sunday, February 10, 2013
SPEED, Film Trailer
Bald im Kino... scroll down to watch this Trailer. . .
HIER FINDET MAN DEN TRAILER
Where has all of our time gone? How can we get some of it back?
Gnadenlos kommt die Beschleunigung unserer hoch getakteten Welt daher.
Spätestens seit 20 Jahren lautet die frohe Botschaft: Immer mehr in
immer weniger Zeit - nicht nur in der Arbeitswelt, sondern in allen
Winkeln des Lebens.
"Meine Erfahrung mit der Zeit beschränkt sich nur noch auf das eine Gefühl: sie fehlt", klagt Filmemacher Florian Opitz zu Beginn seines Dokumentarfilms "Speed". Nie zuvor haben wir so effizient gearbeitet und mit immer raffinierteren Technologien vermeintlich Zeit gespart. Und doch nimmt der Zeitdruck stetig zu. Dieses Paradox ist der Ausgang einer 90-minütigen "Suche nach der verlorenen Zeit", die von einer Küche in Berlin einmal um den Globus führt.
Seine Recherche beginnt der Filmemacher bei sich selbst. Schließlich lautet auch ein mächtiger Imperativ der letzten Jahre: selber schuld, wer keine Zeit hat. Alles nur eine Frage des richtigen Zeitmanagements. Also führt uns der Film mitten in eines der hochpreisigen Seminare des deutschen Zeitmanagement-Papsts Lothar Seiwert. Doch dessen Kernaussagen - "mehr Zeit für das Wesentliche" oder "in der Ruhe liegt die Kraft" - wollen beim Filmemacher nicht recht verfangen. Eher nähern sie den Verdacht, dass das Zeitproblem eben kein rein individuelles ist, dem mit Ratgeberliteratur oder Therapie beizukommen wäre.
Geschäfte in Milli-Sekunden: - Das Milliardenspiel der
Finanzmärkte findet nicht mehr auf dem Börsenparkett, sondern auf
Servern statt.
Unterwegs mit den Beschleunigern
Im nächsten Schritt verspricht sich Opitz Antworten von den Agenten der Beschleunigung. Buchstäblich zwischen Tür und Angel gibt eine etwas gespenstische Unternehmensberaterin Einblicke in ihr extrem beschleunigtes Beraterleben. Sie bringt Unternehmen das Konzept des "Zeitwettbewerbs" nahe. Zeit gelte es als alles entscheidenden Ordnungsrahmen anzuerkennen, das sei das Wichtigste.
Das glaubt mit Sicherheit auch Scott Kennedy. "Unsere Kunden erwarten von uns Leistungen in Mikrosekunden", erzählt der Manager im Newsroom der Londoner Zentrale der Nachrichtenagentur Reuters. Mit Kunden meint Kennedy nicht Presse, Funk und Fernsehen. Die werden von der größten Nachrichtenagentur der Welt zwar auch weiterhin beliefert. Doch zu 95 Prozent macht Reuters inzwischen seine Umsätze mit Dienstleistungen für die Finanzindustrie. In diesem Geschäft ist Zeit einmal mehr Geld. Und es geht um sehr viel Geld. Reuters' Computerlogarithmen reagieren auf Preisschwankungen im Takt einer Millionstel Sekunde. Software mit künstlicher Intelligenz interpretiert die Nachrichten, um innerhalb einer Mikrosekunde mit Aktienkäufen oder -Verkäufen zu reagieren.
Zwischen Bruttonationalglück und Ökophilantropie
Nach diesem Abstecher in der Welt der Hochbeschleuniger reist Opitz auf der Suche nach Auswegen aus diesem "Hamsterrad" einmal rund um den Globus. In der Schweiz trifft er eine ehemalige "Heuschrecke": einen Ex-Investmentbanker, der seinen Job an den Nagel gehängt hat, um Hüttenwirt zu werden. Oder eine Bilderbuch-Bergbauernfamilie, die viel Arbeit und wenig Zeit hat, und dennoch glücklich ist. Schließlich besucht Opitz Kharma Tshiteen, im Himalaya-Staat Bhutan Minister für das dort vor einigen Jahren eingeführte "Bruttonationalglück".
"Keinen der Lösungsansätze der Protagonisten, die ich da
getroffen habe, würde ich mir hundertprozentig zu eigen machen", sagt
Opitz im Interview. Es seien Denkanstöße. Doch einer hat ihn besonders
beeindruckt. Der US-Philantrop Douglas Tompkins. Ihn besucht Opitz in
Patagonien, im südlichen Argentinien und Chile. Dort hat der Gründer der
Modelabels North Face und Esprit nach dem Verkauf seiner Firmen riesige
Flächen Land gekauft. "Weil er irgendwann gemerkt hat, dass er nicht
Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist", sagt Opitz. Der Chef
eines multinationalen Konzerns steigt urplötzlich aus, um in Südamerika
Nationalparks zu stiften und mit Formen nachhaltiger
Subsistenzwirtschaft zu experimentieren, das habe ihn beeindruckt.
Alternativen zum Wachstumswahn
Dass Douglas Tompkins dabei ein neunstelliges Dollar-Vermögen geholfen hat und dass das kein Weg für Jedermann ist - das ist dem Filmemacher klar. Er stellt gegen Ende seines Films einen ganz anderen möglichen Weg aus dem rasenden Stillstand vor: das bedingungslose Grundeinkommen. "Es gibt eine ganze Reihe von Wissenschaftlern von neoliberal, von konservativ bis ganz Linksaußen, die das befürworten", sagt Opitz und erinnert daran, dass die Finanzierbarkeit des Konzepts bereits von mehreren Wirtschaftsinstituten bestätigt worden sei. "Das bedingungslose Grundeinkommen setzt an einigen wirklichen Hebelstellen dieses beschleunigten Kapitalismus an und würde ihn, glaube ich, ein stückweit zähmen", sagt Opitz und schiebt gleich hinterher, dass auch das keine ultimative Universallösung sei. "Wenn ich die hätte, würde ich nicht mehr hier sitzen."
Es wird nicht zu viel verraten, wenn man sagt, dass am Ende
dieser dramaturgisch geschickt erzählten Suche nicht unbedingt die
verlorene Zeit wieder gefunden wird. Kommt "Speed" auf den ersten Blick
als Zeitmanagement-Ratgeber daher, offenbart der Film am Ende, wie hoch
politisch die Fragen von Zeitdruck und Beschleunigung sind. Wenn er mit
seinem Film erreiche, sagt Opitz, "dass wir wieder kollektiv nachdenken
über Alternativen zum beschleunigten Kapitalismus, zu diesem System, von
dem man sieht, dass es an allen Ecken und Enden quietscht, dann habe
ich als Filmemacher viel erreicht, finde ich."
--Zum Film ist ein Buch erschienen: Florian Opitz: Speed. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Riemann Verlag, München 2011 286 Seiten, 17,95 Euro
HIER FINDET MAN DEN TRAILER
Where has all of our time gone? How can we get some of it back?
Dank immer effizienterer Technologien sparen wir immer mehr Zeit.
Trotzdem wird unser Leben immer gehetzter. Nach den Ursachen von Zeitnot
und nach Entschleunigungs-Chancen fragt der Dokumentarfilm "Speed".
"Meine Erfahrung mit der Zeit beschränkt sich nur noch auf das eine Gefühl: sie fehlt", klagt Filmemacher Florian Opitz zu Beginn seines Dokumentarfilms "Speed". Nie zuvor haben wir so effizient gearbeitet und mit immer raffinierteren Technologien vermeintlich Zeit gespart. Und doch nimmt der Zeitdruck stetig zu. Dieses Paradox ist der Ausgang einer 90-minütigen "Suche nach der verlorenen Zeit", die von einer Küche in Berlin einmal um den Globus führt.
Seine Recherche beginnt der Filmemacher bei sich selbst. Schließlich lautet auch ein mächtiger Imperativ der letzten Jahre: selber schuld, wer keine Zeit hat. Alles nur eine Frage des richtigen Zeitmanagements. Also führt uns der Film mitten in eines der hochpreisigen Seminare des deutschen Zeitmanagement-Papsts Lothar Seiwert. Doch dessen Kernaussagen - "mehr Zeit für das Wesentliche" oder "in der Ruhe liegt die Kraft" - wollen beim Filmemacher nicht recht verfangen. Eher nähern sie den Verdacht, dass das Zeitproblem eben kein rein individuelles ist, dem mit Ratgeberliteratur oder Therapie beizukommen wäre.
Geschäfte in Milli-Sekunden: - Das Milliardenspiel der
Finanzmärkte findet nicht mehr auf dem Börsenparkett, sondern auf
Servern statt.
Unterwegs mit den Beschleunigern
Im nächsten Schritt verspricht sich Opitz Antworten von den Agenten der Beschleunigung. Buchstäblich zwischen Tür und Angel gibt eine etwas gespenstische Unternehmensberaterin Einblicke in ihr extrem beschleunigtes Beraterleben. Sie bringt Unternehmen das Konzept des "Zeitwettbewerbs" nahe. Zeit gelte es als alles entscheidenden Ordnungsrahmen anzuerkennen, das sei das Wichtigste.
Das glaubt mit Sicherheit auch Scott Kennedy. "Unsere Kunden erwarten von uns Leistungen in Mikrosekunden", erzählt der Manager im Newsroom der Londoner Zentrale der Nachrichtenagentur Reuters. Mit Kunden meint Kennedy nicht Presse, Funk und Fernsehen. Die werden von der größten Nachrichtenagentur der Welt zwar auch weiterhin beliefert. Doch zu 95 Prozent macht Reuters inzwischen seine Umsätze mit Dienstleistungen für die Finanzindustrie. In diesem Geschäft ist Zeit einmal mehr Geld. Und es geht um sehr viel Geld. Reuters' Computerlogarithmen reagieren auf Preisschwankungen im Takt einer Millionstel Sekunde. Software mit künstlicher Intelligenz interpretiert die Nachrichten, um innerhalb einer Mikrosekunde mit Aktienkäufen oder -Verkäufen zu reagieren.
Zwischen Bruttonationalglück und Ökophilantropie
Nach diesem Abstecher in der Welt der Hochbeschleuniger reist Opitz auf der Suche nach Auswegen aus diesem "Hamsterrad" einmal rund um den Globus. In der Schweiz trifft er eine ehemalige "Heuschrecke": einen Ex-Investmentbanker, der seinen Job an den Nagel gehängt hat, um Hüttenwirt zu werden. Oder eine Bilderbuch-Bergbauernfamilie, die viel Arbeit und wenig Zeit hat, und dennoch glücklich ist. Schließlich besucht Opitz Kharma Tshiteen, im Himalaya-Staat Bhutan Minister für das dort vor einigen Jahren eingeführte "Bruttonationalglück".
Hat einen Nationalpark in Chile gegründet - Esprit-Gründer und Ausstieger Douglas Tompkins
Alternativen zum Wachstumswahn
Dass Douglas Tompkins dabei ein neunstelliges Dollar-Vermögen geholfen hat und dass das kein Weg für Jedermann ist - das ist dem Filmemacher klar. Er stellt gegen Ende seines Films einen ganz anderen möglichen Weg aus dem rasenden Stillstand vor: das bedingungslose Grundeinkommen. "Es gibt eine ganze Reihe von Wissenschaftlern von neoliberal, von konservativ bis ganz Linksaußen, die das befürworten", sagt Opitz und erinnert daran, dass die Finanzierbarkeit des Konzepts bereits von mehreren Wirtschaftsinstituten bestätigt worden sei. "Das bedingungslose Grundeinkommen setzt an einigen wirklichen Hebelstellen dieses beschleunigten Kapitalismus an und würde ihn, glaube ich, ein stückweit zähmen", sagt Opitz und schiebt gleich hinterher, dass auch das keine ultimative Universallösung sei. "Wenn ich die hätte, würde ich nicht mehr hier sitzen."
Will Denkanstöße geben - Regisseur und Autor Florian Opitz
--Zum Film ist ein Buch erschienen: Florian Opitz: Speed. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Riemann Verlag, München 2011 286 Seiten, 17,95 Euro
Friday, July 15, 2011
Sekundenschlaf von Marteria
CHOR? Erkennst Du diese Stimme? [Peter Fox]
Tick Tack, Tick Tack, Zeit is' knapp
Du bist gehetzt weil die Uhr dir Beine macht
Halt' nich' fest, sieh nich' hin,
wenn dir Sand durch die Finger rinnt
[Marteria]
Tick Tack, Tick Tack, Zeit is' knapp
Du fühlst dich jung, doch das Leben hat dich alt gemacht
Du merkst es jedes Jahr zu Silvester
Tut mir leid, du bist ein Teil der Jugend von gestern
Du siehst vor lauter Kerzen den Kuchen nich' mehr
Willst raus in die Natur und endlich Ruhe vor dem Lärm
Jetzt wohnst du im Reihenhaus, denn du bist willenlos
Die wilde Zeit vorbei, die Augen klein, die Brille groß
Es dauert schon bis es vorbei is'
doch man is nicht so alt wie man sich fühlt, sondern so alt wie man alt is'
Wenn du jung bist, denkst du, dass du alles vor dir hast
Auf 20 folgt 30, auf 30 das was dir Sorgen macht
Einmal durchatmen und du vergisst die Zeit
Einmal nicht aufgepasst da draußen und es ist vorbei
Denn jetzt vergeht das Leben im Sekundenschlaf
Du zählst die Tage bis zur nächsten runden Zahl
Du machst Diäten und gehst pumpen
doch die Zeit heilt keine Wunden, weil die Zeit sich vor die Hunde warf.
[Peter Fox - Hook]
Tick Tack Tick Tack Zeit is' knapp
Du bist gehetzt weil die Uhr dir Beine macht
Halt' nicht fest sieh nich' hin
wenn dir Sand durch die Finger rinnt
Denn jeder Fluss fließt ins Meer
lass los, kein Grund dich zu wehr'n
Alles glitzert im hellen Licht
Nimm' die Welle mit, bis die Welle bricht
--> Wer ist Marteria? Ein Fußballer? Ein Model? Ein Schauspieler? -- Ja, das ist er / war er auch.
Er heißt Martin Laciny, und kommt aus Rostock.
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